Psychologisches krankenhaus

Im Zweifelsfall ist eine ambulante Behandlung immer einer stationären Behandlung vorzuziehen. Bei schweren psychischen Erkrankungen reicht jedoch eine Behandlung in einer psychotherapeutischen Praxis nicht immer aus. Manchmal lassen sich die Beschwerden ambulant nicht ausreichend lindern oder es kommt zu Krisen. Ein psychiatrisches oder psychosomatisches Krankenhaus kann Ihnen dann eine umfassendere und intensivere Behandlung anbieten, als dies in einer Praxis möglich ist.

Der Vorteil einer stationären Behandlung liegt vor allem darin, dass Sie besonders engmaschig behandelt und betreut werden und bei psychischen Krisen sehr schnell Hilfe bekommen. In der Klinik werden meist verschiedene Behandlungsmethoden kombiniert. Solche Belastungen können eine Behandlung von psychischen Krankheiten erschweren.

Deshalb ist es manchmal hilfreich, Sie ohne diese Alltagsbelastungen zu behandeln. Nach einem Krankenhausaufenthalt müssen Sie allerdings lernen, wieder im Alltag zurechtzukommen. Ihr Krankenhaus muss Sie dabei unterstützen, dass die Therapie möglichst nahtlos fortgesetzt werden kann.

Das psychologische Krankenhaus behandelt Depressionen, Ängste und Sucht. Professionelle Teams begleiten Patienten durch intensive Therapie in den Alltag.

Einige Kliniken haben spezielle Behandlungsangebote für einzelne psychische Erkrankungen. In manchen Fällen kann es auch sinnvoll sein, ein Vorgespräch mit der Klinik zu vereinbaren, um abzuklären, ob deren Behandlungsangebot das richtige für Ihre Erkrankung ist. Im ersten Gespräch mit der Klinik könnten Sie beispielsweise fragen: Wie sieht ein typischer Behandlungsplan für meine Erkrankung aus?

Wie häufig bekomme ich Psychotherapie? Als Einzel- oder Gruppenbehandlung? Gibt es eine spezielle Abteilung oder ein spezielles Behandlungskonzept für meine Erkrankung? Welche Behandlungsalternativen habe ich? Kann ich mitentscheiden, mit welchen Medikamenten und in welcher Dosierung ich behandelt werde? Welche anderen Therapien bekomme ich angeboten, zum Beispiel Sporttherapie und Ergotherapie?

Wie hilft mir das Krankenhaus nach der Entlassung? Die gesamte BPtK-Checkliste mit weiteren Erläuterungen finden Sie hier zum Download. Für die Behandlung von psychischen Erkrankungen sind verschiedene Kliniken zuständig: Krankenhäuser für Psychiatrie und Psychotherapie, Krankenhäuser für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Allgemeinkrankenhäuser mit entsprechenden Fachabteilungen.

Notfalleinweisung Während einer psychischen Erkrankung — insbesondere wenn diese sehr schwer oder chronisch ist — kann es zu Krisen kommen, bei denen Sie schnell Hilfe benötigen. In solchen Krisen sollten Sie zunächst versuchen, einen Psychotherapeuten oder Arzt zu erreichen. Nicht immer ist dies aber schnell genug möglich. In Notfällen können Sie sich deshalb auch direkt an die Ambulanz eines psychiatrischen Krankenhauses wenden und dort erklären, warum Sie eine stationäre Aufnahme oder Behandlung wünschen.

Dies sollten Sie unbedingt tun, wenn Sie drängende Gedanken haben, die sich mit dem Wunsch beschäftigen, tot zu sein, zu sterben, sich selbst zu töten oder anderen etwas anzutun. Solche Gedanken und Impulse können bei sehr schweren psychischen Erkrankungen immer wieder auftreten. In solchen Phasen kann es vorkommen, dass Sie sich nicht in mehr in der Lage fühlen, Ihre tiefe Niedergeschlagenheit zu ertragen, oder Sie sich vollständig hilflos, ausgeliefert oder verfolgt fühlen.

psychologisches krankenhaus

Sie haben vielleicht den Eindruck, kein Licht mehr am Ende des Tunnels zu sehen, und glauben nicht mehr an eine Besserung Ihrer Erkrankung. Solche Phasen der Hoffnungslosigkeit oder Gedanken an den Tod sind jedoch Ausdruck der psychischen Erkrankung. Mit professioneller Hilfe ist Besserung wieder möglich.

Selbst nach langen Phasen des Stillstands oder wiederholten psychischen Krisen können auch schwere Leiden überraschend gelindert werden. Im Notfall Behandlungsvereinbarung Viele psychisch kranke Menschen scheuen vor einer Krankenhausbehandlung zurück, insbesondere wenn sie gegen ihren Willen eingewiesen wurden. Während psychischer Krisen kann es sein, dass Sie aufgrund Ihrer Erkrankung nicht mehr einsehen können, dass eine Behandlung notwendig ist.

Doch selbst eine Notfalleinweisung oder Einweisung gegen den eigenen Willen lässt sich planen. Dies kann einer Notfalleinweisung sehr viel an Dramatik nehmen. In einer Behandlungsvereinbarung kann sie selbst bestimmen, in welches Krankenhaus sie eingewiesen und wie sie behandelt werden möchte. Regionale Versorgungsverpflichtung in der Psychiatrie Grundsätzlich besteht für die Behandlung psychischer Erkrankungen eine freie Krankenhauswahl.

Es ist deshalb hilfreich zu wissen, welches psychiatrische Krankenhaus in der Region im Notfall zuständig ist.