4 beziehungstypen psychologie

Das kannst du tun: Wege in eine für dich glückliche Beziehung Beziehungstypen — was steckt dahinter? In der Psychologie lassen sich die Beziehungstypen sich auf die Bindungstheorie des britischen Psychoanalytikers John Bowlby zurückführen. Grundlage der Theorie ist die Annahme, dass wir Menschen das angeborene Bedürfnis haben, enge und von intensiven Gefühlen geprägte Beziehungen zu unseren Mitmenschen aufzubauen.

Vor allem Erfahrungen, die wir im Laufe unserer Kindheit machen, entscheiden über unseren späteren Beziehungstyp. Dabei entwickeln wir schon in unseren ersten Lebensjahren eine Art inneres Modell für Beziehungen — prall gefüllt mit Vorstellungen und Gefühlen über das, was wir mit engen Beziehungen verbinden. Wie entstehen diese Vorstellungen?

Forschende gehen davon aus, dass wiederholte Erfahrungen, die wir als Kinder mit unseren Bezugspersonen machen, von uns verinnerlicht werden.

Freundschaftliche Beziehungen basieren auf Vertrauen und Gleichberechtigung. Romantische Beziehungen verbinden Liebe und Intimität.

Erlebe ich zum Beispiel, dass meine Mutter mich tröstet, wenn ich weine oder mich wärmt, wenn ich friere, verbinde ich Beziehungen mit einem Gefühl der Sicherheit. Erfahre ich jedoch Ablehnung und Zurückweisung, kann Beziehung für mich Unsicherheit, Instabilität und vielleicht sogar eine Bedrohung bedeuten. Der Einfluss von Bindungstypen Mit unseren ersten Bindungserfahren finden wir also heraus, wie sich Beziehungen für uns anfühlen — geborgen oder beklemmend?

Wie erwarten wir, dass andere Menschen mit uns umgehen? Wurde sich früher nicht ausreichend um uns gekümmert, haben wir vielleicht auch noch heute das Gefühl, unsere Wünsche und Bedürfnisse seien es nicht wert, gehört und erfüllt zu werden. Auch der Grundstein für die Beziehung zu uns selbst, also für unseren Selbstwert , wird in der Kindheit gelegt. Aus all diesen Erfahrungen leiten Forschende 3 Beziehungstypen ab, die im Wesentlichen ein Ergebnis unserer früheren Beziehungs- Erfahrungen sind.

Sind wir sicher gebunden, haben wir in unserer Kindheit meist eine verlässliche Fürsorge erfahren. In einer Beziehung mit sicher Gebundenen werden emotionale Achterbahnfahrten und Beziehungsdramen in der Regel vergeblich gesucht. Vielmehr vertrauen Menschen des sicheren Bindungstyps ihren Liebsten und können deren emotionale Signale angemessen deuten.

Sind wir unsicher gebunden, haben wir unsere Bezugspersonen und ihr Verhalten früher oft als unvorhersehbar und unzuverlässig erlebt. Gleichzeitig hegen sie Zweifel, ob ihre Liebsten genauso empfinden. So haben sie oft den Eindruck, mehr in die Beziehung zu investieren als ihr Partner oder ihre Partnerin. Das kann zu einem vermeintlichen Ungleichgewicht führen: Kleinste Veränderungen im Verhalten des Gegenübers werden wahrgenommen und als bedrohlich erlebt.

Alltägliche Veränderungen in der Stimmung ihrer Liebsten lösen so nicht selten Unruhe, Angstgedanken oder sogar Panik aus: Die Verlustangst wird zu einem ständigen Begleiter. Sind wir unsicher-vermeidend gebunden, haben wir unsere Bezugspersonen früher wahrscheinlich oft als distanziert und lieblos erlebt. Es fehlte uns an Nähe und Sicherheit und unsere Bedürfnisse nach Körperkontakt wurden nur wenig oder gar nicht erfüllt.

Menschen mit einem unsicher-vermeidenden Beziehungsstil fällt es meist schwer, sich auf eine Partnerschaft einzulassen und in ihr zu bleiben. Innerhalb einer Beziehung fürchten sich vermeidende Personen vor emotionaler Abhängigkeit. Also versuchen sie, den Partner oder die Partnerin — vor allem emotional — auf Abstand zu halten. Doch genauso wie die meisten, haben auch Menschen mit einem unsicher-vermeidenden Beziehungsstil einen Wunsch nach Nähe.

Es entsteht ein Balanceakt zwischen Nähe und Distanz, der das Gegenüber mit widersprüchlichen Signalen zurücklässt. Gut zu wissen Wer liebt wen? Der Psychiater Amir Levine und die Psychologin Rachel S. Das kannst du tun: Wege in eine für dich glückliche Beziehung Vielleicht hast du dich in den Verhaltensweisen einer der letzten beiden Beziehungstypen wiedergefunden und fragst dich jetzt: Bin ich beziehungsunfähig?

Die Antwort lautet: Nur weil dir Nähe bzw. Aber wie kannst du im Heute damit umgehen? Wir zeigen dir 3 Schritte, mit denen du deine Muster lösen und Glück in der Liebe und in Beziehungen finden kannst! Vielleicht hilft dir sogar dieser Artikel dabei, deine Beziehungsmuster zu erkennen. Neigst du dazu, dich um deine Unabhängigkeit zu sorgen und dein Gegenüber auf Abstand zu halten?

Oder fällt es dir schwer, deinem Herzensmenschen Freiräume zu lassen? Sich dieser Verhaltensweisen bewusst zu werden, ist eine wichtige Voraussetzung, um an ihnen zu arbeiten. Dazu kannst du zum Beispiel eine Art Beziehungstagebuch führen oder deine Beobachtungen mittels Journaling festhalten. Wenn du magst, schreibe dir deine Muster und mögliche Lösungsansätze einmal auf.

Vielleicht bist du besonders eifersüchtig, weil du als Kind nur wenig Aufmerksamkeit bekommen hast und mit anderen um Liebe konkurrieren musstest. Was kannst du nun tun, um an deiner Eifersucht zu arbeiten? Eine Idee wäre, den Fokus auf dich zu richten und dir deiner Stärken bewusst zu werden. Was magst du an dir? Was macht dich besonders?

Natürlich kann es dauern, den eigenen Beziehungstyp zu verstehen und Beziehungsmuster zu lösen. Oft bestehen sie ja schon seit vielen Jahren. Sei geduldig mit dir und gib dir Zeit, um zu heilen und zu wachsen. Was beschäftigt dich? Was wünscht du dir von deinem Partner oder deiner Partnerin? Und wie könnt ihr das gemeinsam umsetzen? Vielleicht wünschst du dir mehr Zeit zu zweit, dein Liebster oder deine Liebste aber mehr Freiraum.

Wie wäre es mit einer festen Date-Night zu zweit und einem Abend in der Woche, den ihr jeweils allein für ein bisschen Selbstfürsorge nutzt? Versucht die Bedürfnisse des anderen wahrzunehmen, zu verstehen und Kompromisse zu finden. Du hast das Gefühl, trotz aller Bemühungen, kein Glück in deiner Beziehung zu finden?

Vielleicht helfen dir unsere weiteren Blogartikel zu Beziehungsthemen wie den 5 Sprachen der Liebe oder dem Wert der Wertschätzung weiter. Schau gerne auf unserem HelloBetter Blog vorbei! Kennst du schon unsere HelloBetter Online-Kurse? Sie unterstützen dich bei psychischen Belastungen wie Stress und Burnout, depressiven Gefühlen oder Panik.