Dominantes verhalten psychologie
Und gute Neuigkeiten für erfolgreiche Führungspersönlichkeiten , die freundlicher sind: Ein höherer sozialer Status als Ergebnis von Prestige und freiwillig gerne gezolltem Respekt zeigt protektive Wirkungen, sagen Psychologen von der University of Utah. Timothy W. Smith und Kollegen präsentierten auf dem jährlichen Meeting der American Psychosomatic Society vier Studien, die die Gesundheitsauswirkungen eines feindlich-dominanten Persönlichkeitsstils im Vergleich zu einem freundlich-dominanten feststellen.
Freundlich-dominante Typen tendierten eher dazu, sich im sozialen Status höher einzuordnen.
Dominanz entsteht durch Körpersprache, Stimme und Entscheidungsstärke. Psychologisch dient sie der Rangordnung in Gruppen, kann aber bei Übertreibung zu Konflikten oder Einschüchterung führen.
Beide Stile waren mit einem stärkeren persönlichen Machtgefühl verbunden. Die Psychologen überwachten in einer 2. Studie den Blutdruck von Studenten in stressenden Gesprächen mit anderen, die entweder respektvoll oder dominant sich verhalten sollten. Feindlich-dominante Persönlichkeiten zeigten eine deutliche Zunahme des Blutdrucks im Gespräch mit einem bestimmenden Gesprächspartner — nicht jedoch bei einem respekterweisenden Partner.
Frühere Studien zeigen, dass eine Blutdruckerhöhung als Reaktion auf Stress mit einem Risiko für kardiovaskuläre Krankheiten und damit einem früheren Tod verbunden ist. In einer dritten Studie mit 94 jungen, verheirateten Paaren fanden die Wissenschaftler, dass feindselig-dominante Männer den Tag über einen erhöhten Blutdruck hatten aufgezeichnet durch tragbare Überwachungsgeräte — nicht jedoch Frauen.
Freundliche Dominanz bei Frauen war eine Vorhersagevariable für einen geringeren Blutdruck, dies galt aber nicht für die Männer. Bei älteren, verheirateten Paaren durchschnittliches Alter 63 war ein warmherziger, domininanter Stil mit weniger Konflikten und mehr Unterstützung verbunden. Ein feindlich-dominanter Stil war dagegen mit häufigerer schwerer Atherosklerose bei Männern und Frauen verbunden gemessen durch die Verkalkung der Koronararterien.
Feindliche Dominanz zeigte auch Zusammenhänge mit schwereren ehelichen Streitigkeiten und geringerer ehelicher Unterstützung. Dies haben die Forscher Roberto Weber und Eva Ranehill von der Universität Zürich festgestellt und widerlegen damit zum Teil eine frühere Studie der Harvard Business School — nach der durch solche Posen Hormone und finanzielle Risikofreudigkeit erhöhen sollen.
In dem Experiment sollten die TeilnehmerInnen verschiedene Körperhaltungen einnehmen: Power-Posen und zurückhaltende Posen. Es kam zu keiner Erhöhung bei den Hormonen Testosteron und Cortisol, dafür steigerte sich aber das Machtgefühl laut der in Psychological Science veröffentlichten Studie. In mehreren Versuchen einer Studie stellte sich heraus, dass Menschen, die sich machtlos fühlen, die physische Welt anders sehen und dementsprechend mit ihren körperlichen Ressourcen haushalten.
Eun Hee Lee und Dr. Es stellte sich heraus, das diejenigen, die sich sozial eher ohnmächtig bzw. Sie fügten hinzu, dass diese Überschätzung des Gewichts eine angepasste Strategie sein könnte, wenn man mit einem Mangel an eigenen Ressourcen konfrontiert ist. Für drei Tage füllten US-amerikanische Erwachsene im Alter von Jahren 5 Fragebögen zu zufälligen Zeitpunkten jeden Tag aus.
Sie berichteten darin, wie machtlos oder mächtig sie sich fühlten, und ob sie sich gerade in einer über- oder untergeordneten Position befänden. Sie gaben dann noch Auskunft über ihre Position. Sie sollten Macht auch mit ihren eigenen Worten bzw. Begriffen definieren. Die Forscher fanden heraus, dass Machtunterschiede eine normale Erfahrung waren.
Bild: Gerd Altmann. Wobei sie öfter erlebten, dass andere Personen Macht über sie hatten als umgekehrt. Doch fast die Hälfte der Teilnehmer berichtete mindestens einmal Macht über jemanden gehabt zu haben. Wenn andere Macht über sie hatten, fühlten sie sich schlechter — schlechtere Stimmung , mehr Stress , geistig erschöpfter, hilfloser — im Vergleich dazu, wenn sie Macht über andere hatten.
Die Machtgefühle entstanden eher aus verschiedenen Situationen, in denen sich die Teilnehmer befanden, als dass sie von stabilen persönlichen Eigenschaften herstammten. Das Alter war die Ausnahme: Ältere Teilnehmer berichteten über mehr Machterlebnisse. Personen in mächtigen Positionen werden normalerweise als kalt, gefühllos und distanziert wahrgenommen, sagte Smith im Fachblatt Proceedings of the National Academy of Sciences.
Aber unsere Ergebnisse zeigen, dass das eine Vereinfachung ist, sagte sie. Macht ist in unseren persönlichen Beziehungen eingebettet. Guten Abend, Das ist mein Problem auch, möchte über alles die Macht haben, habe meine eigene Meinung und lasse davon nicht los, will das über alles gefragt werde, …….
Nicht zu verwechseln mit Aggression: dominantes Verhalten ist strategisch und zielorientiert. Es stärkt den Status, erfordert aber emotionale Intelligenz, um Respekt statt Ablehnung zu erzeugen.
Leider kann ich das fast garnicht kontrollieren, ich versuche es aber gelingt mir nicht oft…….. Abonnieren Sie unseren kostenlosen Newsletter. Menü Startseite Psychologie-Lexikon Datenschutz Suche Newsletter. Die aktuellsten Nachrichten von PSYLEX zu diesem Thema finden Sie nun unter News aus der Forschung zu: Macht Psychologie.
Bild: Eduardo Davad pixabay. Bild: …das Gegenteil trifft möglicherweise auch zu.